Wissenswertes über die Hauptschule

Der Hauptschulabschluss ist der einfachste Schulabschluss, der in der Regel nach 9 Jahren Schule erreicht werden kann. Die Realschule dauert ein Jahr länger, und fürs Abitur muss man 12–13

high-school-2Jahre in der Schule gewesen sein. Sie gilt als weiterführende Schule der Sekundarstufe 1, was aber lediglich bedeutet, dass sie die nächste Stufe nach der Grundschule darstellt. Wer einen Hauptschulabschluss hat, kann je nach Bundesland und Schule noch einen Realschulabschluss versuchen oder sogar weiter sich zum Abitur hocharbeiten. Heute ist sie als eigenständige Form noch in sechs Bundesländern vertreten. Sie entwickelte sich aus der höheren Volksschule, als man in den Sechziger Jahren Teile des Schulsystems modernisierte. Mit dem Hauptschulabschluss erreicht man auch die Berufsschulreife.

Der Unterricht versucht vor allem die Schüler auf die Berufsschule vorzubereiten und ist sehr praxisbezogen. Das geht soweit ,dass in einigen Ländern das Fach Arbeitslehre die erste Fremdsprache abgelöst hat. Wichtig ist, dass Schüler die Fähigkeit erhalten, eigenständig bei der Berufswahl tätig zu werden und kompetent zu sein, eine Entscheidung zu treffen. In der Regel ist mit dem Ende des 9. Oder 10. Schuljahrs die Berufsschulreife erreicht und der Hauptschulabschluss wird vergeben. Mache Länder fordern aber eine Prüfung zur Erlangung des Abschlusses, zumindest in den Fächern Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache.

Wer den Hauptschulabschluss erlangt hat, kann im Dualen Ausbildungsystem eine Ausbildung in einem Fachbetrieb beginnen. Dabei kann jeder Beruf gewählt werden in dem man eine Ausbildung machen kann. Lediglich die Betriebe selbst können Mindestqualifikationen festlegen – so wollen einige nur Auszubildende mit mindestens einem Realschulabschluss.

Eine der großen Herausforderungen in der Hauptschulpädagogik ist die Gemeinelage aus Schülern mit durchschnittlichen Wissen und Begabungen, Schülern mit starken oder Mittel Schwächen Lernproblemen und Schülern mit unterdurchschnittlichen Deutschkenntnissen. Bisweilen gibt es die Tendenz, Schüler, die eigentlich eine Sonderschulform besuchen müssten, in die kostengünstigere Hauptschule abzuschieben. Das hat dazu geführt, dass es in einigen Städten Hauptschulen gibt, die als Problemschulen eingestuft werden.

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